Drittes Ham­burg­er Reli­gion­sphilosophis­ches Kol­lo­qui­um: Wahrheit als Prob­lem der Reli­gion.

Schon die Frage, was Wahrheit sei, stürzt in Ver­legen­heit­en. Machen doch Kant zufolge der, der die Frage auf- wirft, und der, den sie „zu ungereimten Antworten“ ver­leit­et, oft den „belachenswerten Anblick“, dass ein­er „den Bock melkt, während der andre ein Sieb unter­hält“.

In Sachen Reli­gion scheint jed­er Wahrheit­sanspruch ein Aus­druck unbeugsamen Dog­ma­tismus und plu­ral­is­mus- resisten­ter Besser­wis­serei zu sein. Doch was bliebe von der Reli­gion, wenn sie sich vom Prob­lem der Wahrheit ent­las­ten wollte?

Das Kol­lo­qui­um fragt nach der Wahrheits­fähigkeit von Glaube und Hoff­nung aus der Per­spek­tive von The­olo­gie, Reli­gion­sphiloso­phie und ana­lytis­ch­er Philoso­phie.

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